Diagnostik -
Funktionsprüfung und Verfahren
Zur Beurteilung schwerer Stadien der arteriellen Verschlußkrankheit
genügen oftmals Vorgeschichte und klinischer Untersuchungsbefund. Funktionstests und
weitere Diagnostik werden notwendig, wenn zur Kontrolle einer Behandlung die
Einschränkung der Durchblutungs- und Leistungsreserve zum Aus-schluß von
Begleitkrankheiten erfaßt werden muß, Die Gefäßdarstellung mit Kontrastmittel
(Subtraktionsangiographie, DSA) liefert über die genaue Gefäßsituation eine durch
andere Methoden weiterhin unübertroffene Information. Sie läßt aber über den
Schweregrad der Durchblutungsstörung keine weitere Aussage zu und ist nur selten als
Therapiekontrolle erforderlich (nach Operation, nach Lysebehandlung). Es sind daher
Untersuchungsmethoden erforderlich, die das veränderte Durchblutungsverhalten beim
Vorliegen wirksamer Einengungen oder Verschlüsse der Arterien widerspiegeln oder eine
Quantifizierung der Leistungseinschränkung (schmerzfreie Gehstrecke) ermöglichen. Die
für Routineanwendungen zur Verfügung stehenden Methoden können wie folgt unterteilt
werden:
1. Pulsationsmethoden (Dokumentation des Gefäßtastbefundes)
2. Durchblutungsmeßverfahren
3. Ergometrie
4. Kombinierte Durchblutungs- und Leistungsmessung. |