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Welche Beschwerden
macht eine Thrombose?
Bei akut auftretendem Beinschmerz ist immer auch an eine Thrombose zu denken, wichtige
weitere Beschwerden können eine einseitige Beinschwellung und eine bläuliche
Beinverfärbung durch die Rückflussstörung sein. Aber bei weitem nicht allen Patienten
sind diese Symptome vorhanden. Im Stehen sind die Beschwerden im Normalfall stärker, der
bettlägerige Patient hat geringere Beschwerden, so daß eine Thrombose ohne Auftreten von
Beschwerden ablaufen kann und sich erst später mit ihren Komplikationen äußert.
Häufiger besteht bei einer Thrombose ein Wadenschmerz auf Druck oder bei Hochziehen der
Fußspitze, die Wade fühlt sich verfestigt an, die Haut des Betroffenen Beins kann glatt
und gespannt sowie glänzend und überwärmt sein.
Auch bei intensiver Untersuchung eines erfahrenen Untersuchers können die Beschwerden nur
Hinweise geben, die Treffsicherheit in der Diagnose liegt nur bei etwa 50%, so daß bei
Thromboseverdacht zum sicheren Ausschluß einer Thrombose immer auch weitere
Untersuchungsverfahren herangezogen werden müssen. Dabei ist der bildgebende Ultraschall
- insbesondere als farbcodierte Duplexsonographie - der Venendarstellung mit
Kontrastmitteln (Phlebographie) in vielen Fragestellungen mindestens ebenbürtig, wenn
nicht gar überlegen.
Die Prognose von Behandlungsmaßnahmen bei der akuten Thrombose sind von einer frühen
Diagnose und einem umgehend raschen Behandlungbeginn abhängig. |