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Welche
Nebenwirkungen und Komplikationen können auftreten?
Der hauptsächliche unerwünschte Effekt der Verödung ist das erneute Auftreten von
Krampfadern. Allerdings beruhen Krampfadern meist auf einer erblichen
Bindegewebsschwäche, diese wird aber durch die Verödung nicht beeinflußt. Es ist also
durchaus möglich, daß nach der Behandlung andere Venen erkranken und sich als neue
Krampfadern darstellen; auch dort, wo vorher verödet wurde.
Wie bei allen Eingriffen in den menschlichen Organismus treten auch unter der
Verödungsbehandlung selten unerwünschte Wirkungen auf. Die Komplikationsraten an
Infektionen, Verletzungen umliegender Strukturen, Blutungen u.a. sind sehr gering.
Regelmäßig finden sich aber z.B. blaue Flecke, sogenannte Hämatome. Es kann auch zu
oberflächlichen Venenentzündungen kommen, die entsprechend behandelt werden sollten.
D.h. die beabsichtigte Verödungsreaktion ist verstärkt eingetreten und kann durch
Salbenverbände oder Gefäßeröffnung behandelt werden. Nach solchen Venenentzündungen,
selten auch ohne, kann es zu Besenreisern oder Verfärbungen der Haut kommen (braune oder
helle Flecken), die nur sehr langsam verschwinden. Allergien, tiefe Venenthrombosen,
arterielle Injektionen, Hautnekrosen, Nervenverletzungen und andere Komplikationen sind
außerordentlich selten.
Wann sollte nicht sklerosiert/verödet werden?
In der Schwangerschaft prinzipiell nicht, Jodallergien oder Schilddrüsenüberfunktion
verbieten ein bestimmtes Verödungsmittel, bei Infekten, bei Bettlägerigkeit, bei
schweren arteriellen Durchblutungsstörungen, bei bekannten Allergien gegen
Verödungsmittel, wenn keine Kompression angewandt werden kann und besonders bei
geschwollenen Beinen. |