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Risiken der Venendarstellung

An der Punktiontelle stehen Reizerscheinungen im Sinne von Venenentzündungen (Thrombophlebitiden) wegen örtlicher Kontrastmittelunverträssglichkeit im Vordergrund. Dieser Gefahr kann begegnet werden, wenn nach Durchführung einer Venendarstellung (Phlebographie) das dargestellte Venensystem mit Kochsalzlösung gespült und ein Kompressionsverband angelegt wird. Kontrastmittelaustritt ins Gewebe durch Fehlinjektion oder Platzen des Gefässes (Kontrastmittelparavasate) können schmerzhaft sein und (extrem selten) zu Gewebeuntergang (Nekrosen) führen.

Durch die Einführung neuer Kontrastmittel wurde die Schmerzreaktion deutlich verringert und auch die Gefahr der örtlichen Unverträssglichkeit geringer geworden ist, kann eine Phlebographie als ausgesprochen nebenwirkungs- und komplikationsarme Methode angesehen werden, die eine exakte, reproduzierbare und erfolgsprognostisch verwertbare Aussage erlaubt.

 

 

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Stand: 22. Juli 2000