Risiken der
Venendarstellung
An der Punktiontelle stehen
Reizerscheinungen im Sinne von Venenentzündungen (Thrombophlebitiden) wegen örtlicher
Kontrastmittelunverträssglichkeit im Vordergrund. Dieser Gefahr kann begegnet werden,
wenn nach Durchführung einer Venendarstellung (Phlebographie) das dargestellte
Venensystem mit Kochsalzlösung gespült und ein Kompressionsverband angelegt wird.
Kontrastmittelaustritt ins Gewebe durch Fehlinjektion oder Platzen des Gefässes
(Kontrastmittelparavasate) können schmerzhaft sein und (extrem selten) zu Gewebeuntergang
(Nekrosen) führen.
Durch die Einführung neuer Kontrastmittel wurde
die Schmerzreaktion deutlich verringert und auch die Gefahr der örtlichen
Unverträssglichkeit geringer geworden ist, kann eine Phlebographie als ausgesprochen
nebenwirkungs- und komplikationsarme Methode angesehen werden, die eine exakte,
reproduzierbare und erfolgsprognostisch verwertbare Aussage erlaubt. |