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Begleitkrankheiten

Behandlung des Hochdrucks - arterielle Hypertonie

Nicht nur bei Einengungen der Halsgefäße (Karotisstenosen), sondern auch bei anderen Gefäßprozessen sollte auf eine rasche Blutdrucksenkung auf systolische Werte kleiner als 160 mmHg verzichtet werden, um Verstärkungen der verschlußbedingten Beschwerden zu vermeiden. Es empfiehlt sich daher eine schonende Blutdrucksenkung eventuell mit kaliumsparenden Entwässerungsmedikamenten.

Bei sehr hohen Blutdruckwerten über 200 mmHg sind Blutdruckreduktionen bis auf etwa 160- 180 mmHg anzustreben. Erst wenn das Ausmaß der Durchblutungstörung bekannt ist, kann eine weitere Blutdrucksenkung vorgenommen werden. Eine Überwachung der Anfangsphase der Behandlung bei Bluthochdruck und arterieller Verschlußkrankheit ist erforderlich, um eine Zunahme der Beschwerden unter Blutdruckwerten, die für die Versorgung der minderdurchbluteten Bereiche nicht mehr ausreichen, rechtzeitig zu erkennen.

 

 

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Stand: 08. Juni 2000