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Beckenphlebographie
Die Beckenphlebographie dient der Darstellung des venösen Abstroms im Beckenbereich. Bei beiderseitiger Durchführung ist auch eine einwandfreie Darstellung der unteren Hohlvene (V. cava inferior) möglich. Die Untersuchung erfolgt am liegenden Patienten. In örtlicher Betäubung wird die Leistenvene (V. femoralis) mit einer Kanüle punktiert. Da die Leistenvene nicht tastbar ist, ist das Auffinden des Gefässes manchmal etwas schwierig.

Die Beckenphlebographie ist indiziert bei klinischem Verdacht auf ein Abstromhindernis im Bereich einer oder beider Beckenvenen, wobei es sich sowohl um Thrombosen als auch um eine Kompression von aussen handeln kann. Auch Abflusshindernisse im Bereich der unteren Hohlvene (V. cava inferior) können so erfasst werden.

 

 

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Stand: 22. Juli 2000