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Beckenphlebographie
Die Beckenphlebographie dient der Darstellung des venösen Abstroms im Beckenbereich. Bei
beiderseitiger Durchführung ist auch eine einwandfreie Darstellung der unteren Hohlvene
(V. cava inferior) möglich. Die Untersuchung erfolgt am liegenden Patienten. In
örtlicher Betäubung wird die Leistenvene (V. femoralis) mit einer Kanüle punktiert. Da
die Leistenvene nicht tastbar ist, ist das Auffinden des Gefässes manchmal etwas
schwierig.
Die Beckenphlebographie ist indiziert bei klinischem Verdacht auf ein Abstromhindernis im
Bereich einer oder beider Beckenvenen, wobei es sich sowohl um Thrombosen als auch um eine
Kompression von aussen handeln kann. Auch Abflusshindernisse im Bereich der unteren
Hohlvene (V. cava inferior) können so erfasst werden.
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